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Brosamen und Ohrfeigen

Nur Brosamen in Form von zwei «kollateralen» Auszeichnungen blieben am Ende für Michael Moore: Für die Finanzkrisen-Realsatire «Capitalism: A Love Story» erhielt der Amerikaner bloss den Leoncino d’oro und den Open Award. Mit seinem Anti-Bush-Pamphlet «Fahrenheit 9/11» hatte er 2004 in Cannes noch die Goldene Palme geholt. Eine schallende Ohrfeige ist das Jury-Verdikt für den Film des Gastgeberlandes. Italiens Ministerpräsident Silvio Berlusconi hatte sich höchstpersönlich für das Sizilien-Heimatepos «Baarìa» von Giuseppe Tornatore starkgemacht. Erfolglos. «Venedig vergisst das italienische Kino», kommentierte die römische Zeitung «La Repubblica». (sda)>

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