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Zwei zusätzliche Millionen für Kitas

Grosser Rat Der Grosse Rat will, dass der Kanton Bern mehr Geld für die familienergänzende Kinderbetreuung ausgibt. Er hat gestern eine Motion überwiesen, die in den Jahren 2010 und 2011 zusätzlich je zwei Millionen Franken verlangt. Katrin Zumstein (fdp, Langenthal) begründete ihre Forderung mit dem Platzmangel in Kindertagesstätten. Für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf seien neue Plätze von grosser Bedeutung. Der Grosse Rat überwies ihre Motion mit 64 zu 60 Stimmen bei 18 Enthaltungen. Der Vorstoss führte im Rat zu ungewöhnlichen Verhältnissen. So unterstützte etwa die SP-Fraktion die FDP, während die SVP mit dem Vorschlag gar nichts anfangen konnte. Und Corinne Schärer (Bern) sprach namens der Grünen zwar von einem wichtigen und richtigen Anliegen. Trotzdem lehnten die Grünen den Vorstoss ab, so Schärer, weil in der gegenwärtigen Wirtschaftslage der Kanton Bern schlicht kein Geld haben werde, um die Mittel freizugeben. Ein Ja zum Vorstoss «wäre nur Augenwischerei», zeigte sich Schärer überzeugt. Die Regierung zeigte sich offen für den Vorstoss, sei doch wissenschaftlich bewiesen, dass die familienergänzende Kinderbetreuung volkswirtschaftlich sinnvoll sei. Weil es aber nicht möglich sei, wie von der Motionärin gefordert, die je zwei Millionen Franken intern zu kompensieren, wollte die Regierung nur je eine Million Franken zusätzlich lockermachen. (sda)>

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