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Todesfall nach Bluttransfusion

Offenbar wegen eines Zwischenfalls bei einer Bluttransfusion ist am Montag im Spital Langenthal eine Frau nach einer Operation gestorben.

Eine 73-jährige Frau ist am Montag im Spital Langenthal nach einer Operation gestorben. Das Spital vermeldete den «unglücklichen Transfusionszwischenfall» gestern gleich selbst. Kurz danach verschickten auch das Untersuchungsrichteramt und die Kantonspolizei eine Pressemitteilung. Nach ersten Erkenntnissen müsse davon ausgegangen werden, heisst es darin, dass der Todesfall auf einen Zwischenfall im Zusammenhang mit einer Bluttransfusion zurückzuführen sei. Das Spital hatte die Behörden sofort nach dem Vorfall eingeschaltet. Die zuständige Untersuchungsrichterin leitete unverzüglich ein gerichtspolizeiliches Ermittlungsverfahren ein. Der Leichnam der Frau wurde für weitere Abklärungen nach Bern ins Institut für Rechtsmedizin der Universität gebracht. Nach den bisherigen rechtsmedizinischen Untersuchungen stehe die Annahme im Vordergrund, dass der Patientin Blut einer falschen Gruppe verabreicht wurde, heisst es in der Mitteilung der Gerichtsbehörden. Weitere Ermittlungen und Untersuchungen sind im Gang. Spitaldirektor Hans Peter Kuert sagte auf Anfrage, die schwer kranke Frau habe sich seit drei Wochen im Spital aufgehalten. Die Patientin wohnte in der Region. Es handle sich um den ersten derartigen Zwischenfall in Langenthal. Das Spital steht laut Kuert in engem Kontakt mit den Angehörigen. Die betroffenen Mitarbeiter werden psychologisch betreut. (sda/db)>

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