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Spurwechsel der MOB ist auf Kurs

Die Montreux-Berner Oberland-Bahn (MOB) entwickelte ein bewegliches Fahrgestell, mit dem sich die Schmalspurstrecke Montreux–Zweisimmen, die Normalspurstrecke Zweisimmen–Interlaken und die Schmalspurstrecke Interlaken–Luzern aus einem Guss befahren lassen.

Damit müssen Passagiere des Golden Pass in Zukunft nicht mehr umsteigen. Die Kosten sind zudem tiefer als für eine dritte Schiene zwischen Zweisimmen und Interlaken.

An der Generalversammlung der Interessengemeinschaft (IG) Golden Pass/3. Schiene in Meiringen gab Präsident Hanspeter Seiler nun gestern bekannt, dass das Projekt auf Kurs sei. «Im März 2010 stehen die Pilotfahrwerke bereit.» Fünf Unternehmen zeigten Interesse an der anschliessenden Produktion der Fahrgestelle. Das Bundesamt für Verkehr (BAV), die BLS und der Kanton Bern unterstützten das Projekt, die Kosten seien allerdings noch nicht abschätzbar. «In rund fünf Jahren wird das Umsteigen zumindest zwischen Montreux und Interlaken überflüssig.» Zum Zeichen des Aufbruchs änderte die IG mit ihren rund 500 Mitgliedern gestern auch ihren Namen und strich den Zusatz «3. Schiene». (sn)

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