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ÖV-Angebot bis 2013 steht

Grosser Rat «Ich habe noch nie erlebt, dass es keine Planungserklärungen zum Beschluss über das Angebot im öffentlichen Verkehr und die Investitionsbeiträge gab», sagte die bernische Verkehrsdirektorin Barbara Egger-Jenzer (sp) gestern im Grossen Rat. Das Parlament genehmigte den Angebotsbeschluss 2010 bis 2013 und den dazugehörigen Rahmenkredit von 462 Millionen Franken tatsächlich fast diskussionslos, was Egger vor allem auf die sorgfältige Planung in den Regionalen Verkehrskonferenzen zurückführte. Der Kanton investiert bis 2013 123 Millionen Franken mehr in den öffentlichen Verkehr als in den Jahren 2005 bis 2009. Diese Zunahme ist auf Grossprojekte zurückzuführen, die nun ins Rollen kommen – etwa Tramprojekte in Bern und Biel, die Planung des neuen RBS-Tiefbahnhofs in Bern und das dritte Gleis zwischen Rütti und Zollikofen, mit dem zwischen Münchenbuchsee und Belp der Viertelstundentakt eingeführt werden kann. Vom Angebotsausbau profitieren vor allem die Städte und Agglomerationen, auch weil vielerorts der Takt der Kurse verdichtet wird. Sorgen mache sich die Regierung allerdings wegen des «Lötschbergers», sagte Egger. Zuerst kam es zu Verspätungen bei der Lieferung des neuen Flügelzugs der BLS, nun leidet das Rollmaterial an Kinderkrankheiten, etwa Problemen mit der Heizung, der Lüftung und dem Antrieb. «Da es sich nicht um Unzulänglichkeiten beim Konzept, sondern beim Rollmaterial handelt, kann die Regierung nicht viel machen», sagte die Verkehrsdirektorin. Die BLS und Hersteller Bombardier bemühten sich aber um die Behebung der Mängel. (sn) >

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