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Milliarden für grünen Strom

BKW Das bernische Energieunternehmen BKW und seine Tochterfirmen wollen bis 2030 mehr als zwei Milliarden Franken in Anlagen zur Stromproduktion aus erneuerbarer Energie stecken. Dies gab die BKW gestern bekannt. Ziel sei es, rund ein Viertel der vom eidgenössischen Parlament angestrebten Menge «sauberer Energie» beizusteuern. Das ergebe 1,5 Milliarden Kilowattstunden, sagt Martin Pfisterer, Mitglied der Unternehmensleitung. Nach Möglichkeit würden die Anlagen in der Schweiz erstellt. Die BKW-Gruppe verfügte Ende 2008 in der Schweiz, Italien und Deutschland über bestehende und konkret geplante Anlagen zur Produktion von Energie aus erneuerbaren Quellen mit einer jährlichen Kapazität von über 500 Millionen Kilowattstunden. Das entspricht dem Jahresstromverbrauch von rund 150000 Haushalten. Die 2007 von der BKW gegründete, auf erneuerbare Energien spezialisierte Tochtergesellschaft sol-E Suisse AG entwickelte rund 200 Projekte. Möglichst viele davon sollen nun verwirklicht werden. Gleichzeitig setzt die BKW im Ausland aber auch auf Gas- und Kohlekraftwerke. In der Schweiz will sie zudem ein neues Atomkraftwerk bauen.Heute stammen 60 Prozent des im Kanton Bern benötigten Stroms aus erneuerbaren Quellen inklusive Wasser. (sda/sn) >

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