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«Matulas» schon bald aktiv

Sozialhilfe Sozialinspektoren des Kantons sollen ab Januar 2010 von Biel, Burgdorf, Köniz, Langenthal, Thun und eventuell vom Berner Jura aus versuchsweise die kommunalen Sozialdienste unterstützen. Dies teilte die Gesundheitsdirektion (GEF) gestern mit. Im März bezeichnete die GEF ein kantonales Pilotprojekt mit Sozialinspektoren in Bern, Biel, Köniz und Ittigen als Erfolg: Diese hätten Missbräuche beim Bezug von Sozialhilfe aufgedeckt. Bis Ende 2009 können diese Gemeinden auf Rechnung des Kantons die Arbeit weiterführen – zumindest für die Dossiers, welche nicht abgeschlossen werden konnten. Definitiv eingeführt werden sollen die Inspektoren aber erst auf 2012 – mit angepassten Standorten. Bis dann soll auch eine gesetzliche Grundlage für verdeckte Ermittlungen vorliegen. Bisher setzte einzig die Gemeinde Köniz auf verdeckte Ermittlungen – und passte ihr Gesetz entsprechend an. Weil noch kein kantonales Gesetz vorliegt, muss Köniz mit der Einführung der GEF-Inspektoren ab 2010 faktisch auf die verdeckte Ermittlung verzichten, wie Sozialdirektor Ueli Studer sagt. Die Gemeinde wolle deshalb prüfen, auf eigene Kosten ein Inspektorat einzuführen. Die Stadt Bern wiederum plant die Weiterführung des eigenen, internen Inspektorats. (tga) >

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