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Heftige Kritik an Regierungsrat

Berner KMU Der Kanton Bern müsse einen proportionalen Gewinnsteuertarif einführen, und gleichzeitig sei die Mindestbesteuerung der Vermögen zu senken. Dies forderte Kathrin Anderegg, Präsidentin des Verbandes der kleinen und mittleren Unternehmen im Kanton Bern (Berner KMU), gestern an der Delegiertenversammlung in Langenthal. «Das Ziel muss sein, in Bezug auf die Unternehmensbesteuerung den Spitzenplatz einzunehmen.» Wenn diese Hausaufgaben gemacht seien, «werden reichlich Arbeitsplätze geschaffen» – und das werde sich positiv aufs Steuersubstrat auswirken. Hart ins Gericht ging Anderegg mit der bernischen Regierung in Bezug auf das Energiegesetz: Eine neue Steuer sei gerade im heutigen wirtschaftlichen Umfeld eine schädliche Massnahme, «die von ideologischer Verblendung zeugt». Auch die Absicht, dass die Gemeinden weiter gehende Vorschriften erlassen könnten, sei «ideologischer Chabis».KMU-Direktor Christoph Erb sagte vor den Delegierten, der von Regierung ins Spiel gebrachte Investitionsfonds verdiene Unterstützung. Im Vordergrund müssten langfristig wichtige Vorhaben stehen, die, zur richtigen Zeit ausgelöst, «durchaus auch kurzfristige Wirkungen haben sollen». (pd) >

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