Zum Hauptinhalt springen

FDP ermöglicht Volksabstimmung

Der Grosse Rat hat gestern in zweiter Lesung Ja gesagt zur Senkung des Stimm- und Wahlrechtsalters von 18 auf 16 Jahre. Die Verfassungsänderung befürwortete er mit 76 zu 73 Stimmen bei 5 Enthaltungen. SP, Grüne, EVP und Unabhängige stimmten geschlossen dafür, SVP und EDU dagegen. Bei der BDP stimmte einzig der Lysser Ueli Spring dafür. Entscheidend war das Verhalten der FDP: Die Fraktion war dagegen, Jean-Pierre Rérat aus Sonvilier drückte jedoch Ja, und Hans Baumberger (Langenthal), Hans-Rudolf Markwalder (Burgdorf) sowie Marianne Staub (Thun) enthielten sich. Zwei FDP-Mitglieder waren ausserdem abwesend.

Laut Regierungsrätin Barbara Egger (sp) findet die Volksabstimmung am 29. November statt. Bei einem Ja dürften die rund 15000 16- und 17-Jährigen im Kanton Bern bereits ab Anfang 2010 in Kantons- und Gemeindeangelegenheiten mitentscheiden. Sie könnten selber aber nicht gewählt werden. Bisher kennt lediglich Glarus Stimmrechtsalter 16, in diversen anderen Kantonen wurde es abgelehnt. (rw)

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch