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«Evento» wird zum Politikum

Erziehungsdirektion Mit dem Projekt «Evento» will die Erziehungsdirektion des Kantons Bern die Schulverwaltungssoftware in allen bernischen Gymnasien und Berufsschulen vereinheitlichen. Ursprünglich sollte die Übung 24 Millionen Franken kosten. Ende 2008 musste der Regierungsrat jedoch einen Zusatzkredit von über 7 Millionen Franken sprechen. Bei der Umsetzung des Projekts war einiges schiefgelaufen, wie der «Bund» am 23. Mai aufzeigte. Die bei der privaten Crealogix eingekaufte Software war vorher noch nie in einer Berufsschule oder einem Gymnasium im Einsatz und konnte nur schwer an deren Bedürfnisse angepasst werden. Ausserdem waren die Programme kompliziert zu bedienen. Das führte dazu, dass nach fünf Jahren erst 13 von 44 Schulen angeschlossen werden konnten. Bis Anfang 2010 sollen es immerhin 18 sein.Das Debakel rund um «Evento» bewegt nun auch die Politik. Käthi Wälchli (svp, Obersteckholz) fordert von der Regierung Antworten. Per Interpellation will sie zum Beispiel wissen, warum gerade ein System ausgewählt wurde, das zuvor nur an Hochschulen erprobt worden war. Sie nimmt aber auch den Lieferanten in die Pflicht und fragt, ob dieser mehr versprochen habe, als das Programm halten konnte. Für die Zukunft will Wälchli zudem wissen, welche Vorkehrungen zur Vermeidung «solcher Vorkommnisse» getroffen werden. (rw)>

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