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Zweiter Felsenauviadukt

Kanton und Stadt Bern bevorzugen einen Tunnel – der Bund aber will eine zusätzliche

Noch in diesem Jahr nimmt das Bundesamt für Strassen (Astra) die Gesamterneuerung der Stadttangente Bern in Angriff. Der Felsenauviadukt soll für mindestens 30 weitere Jahre instand gestellt werden. Auf eine Erweiterung der 1,1 Kilometer langen Brücke aber wird verzichtet, obwohl Fachleute mit einer Verkehrszunahme rechnen.Die Stadttangente zwischen Weyermannshaus und Wankdorf mit weit über 100000 Fahrzeugen pro Tag gilt als Nadelöhr des Nationalstrassennetzes. Um den Engpass zu beseitigen, schlägt der Bundesrat einen oberirdischen Ausbau auf acht Spuren vor, was den Bau einer zusätzlichen Aarebrücke nötig macht. Die Projektierung steht aber noch aus. Die achtspurige Autobahn ist Teil des «Bundesbeschlusses über das Programm zur Beseitigung von Engpässen im Nationalstrassennetz», der bis April zur Vernehmlassung aufliegt. Der Berner Gemeinderat hat sich bereits negativ dazu geäussert. Ausbauten von Strassen seien nur dann sinnvoll, wenn sie die Wohn- und Lebensqualität in Siedlungsgebieten steigerten. Zur Vermeidung von Staus hingegen seien Ausbauten nicht prioritär. Mit der oberirdischen Strassenführung weicht der Bundesrat vom Vorschlag des Kantons Bern ab, der eine unterirdische Bypass-Lösung unter der Aare hindurch favorisiert. Wegen hoher Kosten für Bau und Betrieb und einer allfälligen negativen Beeinflussung der Grundwasserströme lehnt der Bundesrat die Tunnellösung ab. Seite 25>

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