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Verdacht auch in der Schweiz

Das Schweinegrippe-Virus ist weltweit auf dem Vormarsch. In sieben Ländern wurde es bis gestern Abend nachgewiesen.

Touristen mit Schutzmasken in Mexiko-Stadt: Der Bund hat gestern eine Warnung für Reisen nach Mexiko erlassen. (Keystone)
Touristen mit Schutzmasken in Mexiko-Stadt: Der Bund hat gestern eine Warnung für Reisen nach Mexiko erlassen. (Keystone)

In der Schweiz wurden bis gestern neun Verdachtsfälle von Schweinegrippe untersucht. Dies gab das Bundesamt für Gesundheit (BAG) bekannt und erliess zugleich eine Warnung vor Reisen nach Mexiko, besonders nach Mexiko-Stadt. Als Verdachtsfall gilt in der Schweiz, wenn jemand aus einem von der Schweinegrippe betroffenen Gebiet in die Schweiz zurückgekehrt ist und Krankheitssymptome aufweist. Die neun Verdachtsfälle traten in den Kantonen Aargau, Bern, Genf, Zürich, Basel-Stadt und Waadt auf. Ein Teil der Betroffenen ist in Spitälern isoliert. Bei den anderen waren noch Abklärungen im Gang, ob sie als begründete Verdachtsfälle gelten. Der Krankheitsverlauf sei in den meisten Fällen relativ milde, sagte Patrick Mathys, Leiter der Pandemievorsorge. Eine Person leide an einer Lungenentzündung, die wahrscheinlich aber bakteriellen Ursprungs sei. Die Laboranalysen standen in allen Fällen noch aus. Im Einklang mit den Beschlüssen der Weltgesundheitsorganisation WHO gilt auch für die Schweiz die Phase 4 in der sechsstufigen Skala der Pandemiebedrohung. In Mexiko gab es laut der WHO bis gestern 26 im Labor bestätigte Fälle, 7 Menschen starben mit Sicherheit an dem Virus. Die mexikanischen Behörden hatten zuvor von 152 Grippetoten gesprochen. In den USA wurden bis am Dienstag 66 bestätigte Fälle registriert. In New York sollen mehrere Hundert Schüler erkrankt sein. In Neuseeland erkrankten neun Studenten und ein Lehrer, in Israel zwei Männer. Zudem gab es 6 Fälle in Kanada sowie je 2 in Spanien und Schottland. Allen Patienten ausserhalb Mexikos ging es relativ gut. (age) Seiten 2 und 3>

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