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Privatschule will Kornhausbühne mieten

Stadt Bern Für die einstige Kornhausbühne des Stadttheaters gibt es definitiv keine kulturelle Nutzung: «Wir sind in ernsthaften Verhandlungen mit einer Privatschule», sagt der städtische Liegenschaftsverwalter Fernand Raval auf Anfrage. Da der Vertrag noch nicht unterzeichnet ist, will Raval den Namen der Schule nicht nennen. Es handle sich aber um eine Institution, die Erwachsene für Berufe im Dienstleistungsbereich ausbilde. Die Kornhausbühne steht seit dem Sommer 2007 leer. Im Zug der mittlerweile gescheiterten Verhandlungen über eine Neuorientierung des gesamten Kornhauses war lange von einer weiteren kulturellen Nutzung der Bühne die Rede. So sind unter anderem Verhandlungen mit der Robert-Walser-Stiftung gescheitert, die mittlerweile Räume in der Marktgasse gefunden hat. Im November hat die Liegenschaftsverwaltung schliesslich per Inserat «repräsentative Büroflächen im Kornhaus» ausgeschrieben. Der Gemeinderat wies in einer Antwort auf einen Vorstoss von Gisela Vollmer (sp) darauf hin, dass die Räumlichkeiten nach wirtschaftlichen Kriterien verwaltet werden müssten und dass die Quersubventionierung einer kulturellen Nutzung nicht infrage komme. Laut Vollmer widerspricht eine kommerzielle Nutzung jedoch dem Volkswillen. Das Volk habe sich bei der Verabschiedung des Sanierungskredites fürs Kornhaus für eine öffentliche Nutzung des ganzen Gebäudes ausgesprochen. (bob)Seite 21>

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