Spital zahlt für Arztfehler

JustizDas Inselspital muss den Eltern eines verstorbenen 22-jährigen Patienten eine Genugtuung von je 25000 Franken bezahlen – so urteilt in einem gestern veröffentlichten Entscheid das Berner Verwaltungsgericht. Der junge Mann war im Jahr 2003 an den Folgen eines Manipulationsfehlers eines Herzchirurgen gestorben. Der Arzt hatte ihn an ein Kunstherz angeschlossen und dabei eine Klemme verwechselt – der Verbindungsschlauch zur künstlichen Herzkammer löste sich drei Wochen später, was zum Tod des Patienten führte. Der Arzt wurde in der Folge wegen fahrlässiger Tötung verurteilt. Das Inselspital hatte beantragt, die Genugtuungsklage der Eltern abzuweisen. Es hat nun aber das Urteil akzeptiert. (sw)Seite 21

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