Zum Hauptinhalt springen

Zwei Schweizer entführt

Mali Im Grenzgebiet von Mali und Niger sind vier ausländische Touristen, darunter zwei Schweizer, entführt worden. Sie waren nach Angaben der dortigen Behörden auf dem Rückweg von einem Festival der Kultur der Nomaden, als sie gekidnappt wurden. Die anderen beiden Entführten seien eine Deutsche und ein britischer Staatsbürger, sagte gestern der Gouverneur der nordmalischen Region Gao. Sie seien auf nigrischem Staatsgebiet entführt worden, als sie vom Kulturfestival Andéramboukane im Norden Malis zurückkamen. Ein Vertreter der Bezirksverwaltung von Gao sagte, ein Fahrzeug der Entführten sei gefunden worden. Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten bestätigte am Abend die Entführung. Man sei in Kontakt mit den lokalen Behörden, den Angehörigen sowie den deutschen und britischen Behörden. Im Grenzgebiet zwischen Niger und Mali kam es in den vergangenen Jahren immer wieder zu Zusammenstössen zwischen Tuareg-Rebellen und der Armee. Das Nomadenvolk beansprucht für sich ein Gebiet in der Grenzregion. Im Juni 2008 waren vier Franzosen von Tuareg-Rebellen entführt worden; sie kamen nach drei Tagen wieder frei. Im Dezember waren in Niger zwei kanadische Mitarbeiter der Vereinten Nationen von Unbekannten verschleppt worden. (sda)>

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch