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Teller zum Essen

Seit gestern haben sich Tüftler aus aller Welt zur 37. Erfindermesse versammelt. Im Angebot stehen dieses Jahr unter anderem Computermäuse für Menschen ohne Arme und Teller, die man essen kann. Der italienische Erfinder Tiziano Vicentini, einer von 710 Ausstellern, ist überzeugt von seiner Entwicklung: «Mit meinem Teller aus Brot wird der Abwasch hinfällig», sagte er gegenüber der Nachrichtenagentur SDA. Der Teller ist laut Vicentini sowohl für feste als auch für flüssige Speisen geeignet und mikrowellenfest. Wer am Ende des Mahls keinen Hunger mehr verspürt, kann den Teller nach Gebrauch auch kompostieren. Ein Küchenproblem hat auch ein spanischer Erfinder gelöst: Er präsentiert einen Toaster, bei dem die Brotscheibe garantiert nicht mehr anbrennt. Sobald das Brot braun ist, stoppt das Gerät. Behinderten helfen will der Forscher Prince Chandrasena Mandalawalli Acharige aus Sri Lanka. Er stellt eine Computermaus für Menschen ohne Hände und Arme vor. Die Behinderten können den Computer-Cursor mit dem Kopf bedienen. Blasen sie in ein Röhrchen oder saugen sie daran, lösen sie den Click auf einem Link aus. Neben diesen nützlichen Erfindungen gibt es in Genf auch allerlei neue Spiele und Freizeitprodukte zu bestaunen. Für Aufsehen sorgt etwa der Italiener Egenio Coppo, der geistige Vater eines dreidimensionalen Sudokus. Private Forscher sind in Genf je länger je mehr in der Minderheit. Drei Viertel der Aussteller sind Firmen und Institutionen. Untervertreten sind auch Erfinderinnen. Sie stellen in Genf einen Anteil von bloss 20 Prozent. Am höchsten ist der Frauenanteil in der iranischen Delegation. Dort stammt eine von zwei Erfindungen von Frauen. Die Erfindermesse im Genfer Palexpo dauert bis am 5. April. Erwartet werden wie im letzten Jahr rund 70 000 Besucher. (sda) >

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