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Kassandra noch im Koma

Mettmann Die schwer verletzt in einem Kanalschacht in Velbert (Nordrhein-Westfalen) gefundene neunjährige Kassandra soll demnächst aus dem künstlichen Koma geholt werden. Das Mädchen sei aber noch nicht wieder bei Bewusstsein, sagte gestern ein Polizeisprecher. Es lasse sich auch noch nicht absehen, wann man mit ihm werde sprechen können und ob es sich an etwas erinnern werde. Derweil laufen die Ermittlungen in diesem rätselhaften Fall auf Hochtouren. Das unübersichtliche Gelände um den Kanal herum sei inzwischen gerodet worden, sagte der Sprecher. Rund 60 Polizeibeamte aus Bochum und Essen suchten dort nun «jeden Millimeter» ab. Auch Kassandras Weg von der Kinder- und Jugendbetreuung nach Hause werde noch einmal genau unter die Lupe genommen. Ein Unbekannter hatte das Mädchen am Montagabend fast zu Tode geprügelt, in einen Kanalschacht geworfen und diesen mit einem Deckel verschlossen. Hinweise auf einen sexuellen Missbrauch gab es zunächst nicht. Suchhunde hatten die Neunjährige in der Nacht während starker Regenfälle entdeckt. Laut der Polizei war Kassandra nicht ansprechbar, fast vollständig durchnässt und stark unterkühlt. Die Eltern hatten die Polizei am Abend alarmiert, weil ihre Tochter nach dem Besuch der Hausaufgabenbetreuung nicht nach Hause gekommen war. (ap)>

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