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Folsäure vor Schwangerschaft

Fehlbildungen 50 bis 60 Neugeborene kommen jährlich in der Schweiz mit einer Rückenmark-Fehlbildung, dem «offenen Rücken», zur Welt. Ein Drittel der Fehlbildungen könnte durch die Einnahme von Folsäure verhindert werden – schon vor der Schwangerschaft. Dieses Wissen sei heute noch zu wenig verbreitet, teilte das Bundesamt für Gesundheit (BAG) gestern mit. Höchstens 40 Prozent der Frauen nähmen Folsäure ein. Darum macht das BAG mit einer Broschüre und einem Faltblatt auf die Problematik aufmerksam. Jede Frau, die schwanger werden möchte, sollte demnach täglich Folsäure-Tabletten mit einer Dosierung von 0,4 mg einnehmen. Nehme sie die Folsäure schon vor und in den ersten 12 Schwangerschaftswochen ein, verringere sich das Risiko eines Neuralrohrdefekts, einer Lippen-Kiefer-Gaumen-Spalte, eines Herzfehlers und anderer Fehlbildungen. Eine Ernährung mit viel Gemüse, Obst, Vollkorn- und anderen Produkten mit Folsäure reiche nicht, warnt das BAG. (sda)>

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