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Fleisch wird wieder verkauft

In Irland darf Schweinefleisch, das als unbedenklich zertifiziert ist, wieder verkauft werden. Das Landwirtschaftsministerium beendet damit ein viertägiges vollständiges Verkaufsverbot.

Mit Schweinefleisch könne in Irland wieder gehandelt werden, teilte das Landwirtschaftsministerium am Mittwochabend in Dublin mit. Das verkaufte Fleisch dürfe allerdings nicht aus kontaminierten Aufzuchten stammen. Auch das Schlachtverbot für Schweine bleibe zunächst bestehen. Damit dürfen nur vor Bekanntwerden des Skandals geschlachtete Tiere verkauft werden. In den vergangenen Tagen war in Fleisch aus neun irischen Schweinefarmen Dioxin entdeckt worden. Auch Rindfleisch war belastet. Nach Angaben des Landwirtschaftsministers Brendan Smith müssten Menschen, die mit Dioxin belastetes Fleisch gegessen haben, aber nicht mit gesundheitlichen Folgen rechnen. Dafür sei die Dosis zu gering. In hoher Dosierung kann Dioxin Krebs auslösen. Entwarnung in der SchweizVerdächtiges Schweinefleisch aus Irland wurde auch in die Schweiz geliefert. Im Oktober und November gelangten 600 Kilogramm Fleisch in die Schweiz. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) gab gestern nach der Prüfung des verdächtigen Fleisches jedoch Entwarnung. Es handelte sich zwar um Produkte, die in Irland verarbeitet wurden, das Fleisch stammte aber aus Deutschland. Für die Konsumenten habe zu keinem Zeitpunkt eine Gesundheitsgefährdung bestanden. Das Bundesamt hatte Untersuchungen eingeleitet, nachdem am Samstag bekannt geworden war, dass mit Dioxin-ähnlichen polychlorierten Biphenylen (PCB) belastetes Schweinefleisch aus Irland in verschiedene Länder exportiert worden war. (sda/ap)>

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