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«Finanzkrise» Wort des Jahres

Wiesbaden Die Turbulenzen an den internationalen Kapitalmärkten haben in diesem Jahr die deutsche Sprache massgeblich beeinflusst. Eine Jury wählte deswegen «Finanzkrise» zum Wort des Jahres 2008. Der Begriff habe die öffentliche Diskussion besonders bestimmt, erklärte die Gesellschaft für deutsche Sprache gestern in Wiesbaden. Das Wort kennzeichne die dramatische Entwicklung im Banken-, Immobilien- und Finanzsektor. «Finanzkrise» ist einer von drei Begriffen rund um die Turbulenzen auf den Kapitalmärkten, die es in die Rangliste der zehn wichtigsten Wörter des Jahres schafften. Auf Platz zwei landete das Wort «verzockt», das sich oft kritisch auf das Verhalten von Bankmanagern bezieht, die hoch riskante und spekulative Geldgeschäfte abschlossen. Der «Rettungsschirm», der staatliche Finanzhilfen für die Bankenbranche beschreibt, schaffte es auf Rang acht. Auf Rang zehn schaffte es sogar ein englischer Begriff in die Liste. «Yes, we can» (übersetzt etwa «Ja, wir können es schaffen») war einer der wichtigsten Wahlkampfslogans des neuen US-Präsidenten Barack Obama. (ap)Die Liste Auf www.gfds.de>

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