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Der Entlebucher Wolf entkommt den Häschern

luzern Der im Entlebuch zum Abschuss freigegebene Wolf hat seinen Kopf retten können: Erstens läuft heute die Abschussbewilligung aus und zweitens hat es das offensichtlich kluge Tier ohnehin vorgezogen, die Gefahrenzone zu verlassen. Der Luzerner Jagd- und Fischereivorsteher Josef Muggli wertet die Abschussbemühungen dennoch als Erfolg – quasi aus präventiver Sicht. Seit Beginn der Nachstellungen habe der Wolf nämlich nur noch ein einziges Schaf gerissen und ein weiteres verletzt. Das Tier habe also wie erwartet sehr sensibel reagiert. Das Männchen mit dem amtlichen Namen «M24» ist italienisch-französischer Abstammung. Es war vor einem Jahr aus dem Wallis ins Luzernische eingewandert und hält sich vor allem im Gebiet Pilatus-Glaubenberg auf. Der Wolf durchstreifte freilich auch das Entlebuch und riss dort zahlreiche Schafe. Nachdem die Grenze von 30 Opfern erreicht war, wurde er Anfang August zum Abschuss freigegeben. Der Abschuss hätte bis heute in einem präzis definierten Gebiet erfolgen sollen.Ausflug ins Pilatus-GebietLaut Jagd- und Fischereivorsteher Muggli bestätigte sich, dass es eine sehr schwere Aufgabe ist, einen Wolf zu erlegen. Eine Wolfsjagd sei keine Fotosafari, sagte er. Mit einer Hunderschaft von Jägern stelle sich kein Erfolg ein – und erfahrene Wolfsjäger gibt es ohnehin kaum. Das spielt jetzt keine Rolle mehr, da sich Meister Isegrimm ins Pilatus-Gebiet abgesetzt hat. Und die Abschussbewilligung wird nicht verlängert, weil am Bettag die Alpsömmerung der Schafe endet. >

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