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Mutiger Mann totgeschlagen

München Ein Mann, der vier Kinder vor einem Raubüberfall schützen wollte, ist auf einem Münchner S-Bahnhof von zwei Jugendlichen totgeschlagen worden. Die beiden 17- und 18-Jährigen wurden noch am Tatort festgenommen. Laut dem zuständigen Staatsanwalt hatten die beiden jungen Männer und ein Komplize von den vier Knaben und Mädchen im Alter von 13 bis 15 Jahren Geld gefordert. Dabei habe der Komplize die Knaben geschlagen. Das spätere Opfer habe aus der S-Bahn per Handy die Polizei verständigt und sich «schützend vor die Kinder gestellt». Aus Angst vor den Jugendlichen hätten die Kinder sein Angebot angenommen, mit ihm in Solln auszusteigen. Aber auch die beiden Jugendlichen seien ausgestiegen und seien auf dem fast leeren Bahnsteig unvermittelt auf die Kinder losgegangen. Als der Geschäftsmann dazwischenging, hätten sie ihn «mit massiven Faustschlägen und Fusstritten zu Boden gebracht». Erst als er bewusstlos war, hätten sie von ihrem Opfer abgelassen. Die beiden Jugendlichen sind vorbestraft, arbeits- und berufslos und deutsche Staatsbürger ohne Migrationshintergrund. Der Ältere hat bereits wegen schwerer räuberischer Erpressung und Körperverletzung vier Wochen in Arrest gesessen, der Jüngere ist wegen Diebstahl und eines Drogendelikts vorbestraft. Beim 18-Jährigen wurde nach der Tat ein Alkoholpegel von 0,9 Promille gemessen. (ap)>

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