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Vertagt auf nächstes Jahr

Uno-Gipfel Im polnischen Posen ist der Klimagipfel der Vereinten Nationen nach zwölf Tagen ohne greifbares Ergebnis zu Ende gegangen. Daran änderte auch ein fulminanter Auftritt von Al Gore, Friedensnobelpreisträger und früherer US-Vizepräsident, nichts. «Wir müssen jetzt handeln. Unsere Heimat, die Erde ist in Gefahr», sagte Gore unter grossem Beifall gestern in einer Rede. Der Planet drohe unbewohnbar zu werden, sagte Gore. Die Ziele für den Klimaschutz müssten unter diesen Umständen weiter verschärft werden, um das Überleben der menschlichen Zivilisation zu ermöglichen. Er forderte die Staats- und Regierungschefs zum persönlichen Eingreifen auf. Der gewählte US-Präsident Barack Obama sei dazu bereit. Die Entscheide über eine verbindliche Verringerung der Treibhausgas-Emissionen für jedes Land sind erst für das kommende Jahr bei einem Gipfel in Kopenhagen geplant, wo eine Nachfolgeregelung für das Klimaschutzabkommen von Kyoto auf den Weg gebracht werden soll. Viele Delegierte der 187 teilnehmenden Nationen kritisierten das magere Ergebnis. «Ein Paket aus Müll», nannte es ein chinesischer Delegierter. (ap)>

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