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Öffentliche Kritik unerwünscht

Israel Die Armee hat auf kritische Soldatenberichte über den Gaza-Krieg scharf reagiert. Der linken Reservistenorganisation «Breaking the Silence», welche die Protokolle gestern veröffentlicht hat (siehe «Bund» von gestern Mittwoch), wurde der Vorwurf der Nestbeschmutzung gemacht. «Öffentliche Kritik an den Streitkräften ist unangemessen», sagte Verteidigungsminister Ehud Barak. Wer Einwände gegen das Vorgehen der Armee habe, solle sich an ihn oder an die Regierung wenden. Militärsprecher monierten auch, dass «Breaking the Silence» anonyme Aussagen publik gemacht habe, die schwer überprüfbar seien. Die Menschenrechtsgruppe hatte den dreissig interviewten Gefreiten, Reservisten und Offizieren zugesichert, ihre Zeugenaussagen vertraulich zu behandeln. Sie fürchteten andernfalls offenbar Repressalien. (igj)>

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