Zum Hauptinhalt springen

Nordkaukasischer Teufelskreis

lead lead leadlfjadslfkas asdf asdfj asdfljkas dfj asdljf asdl asdf asdf asdlfj asdfl asdlfj asldkfj asldfj asdlfj alsdfj alsdkfj as

Inguschetien Im Nordkaukasus herrscht latenter Bürgerkrieg. Bei einem Gefecht zwischen russischen Sicherheitskräften und Untergrundkämpfern in der inguschetischen Stadt Nasran kamen gestern nach Angaben der Sicherheitsorgane vier russische Einsatzpolizisten und fünf Islamisten ums Leben. Die Ordnungshüter seien bei der Fahndung nach Selbstmordattentätern auf bewaffneten Widerstand gestossen. Nach einer heftigen Schiesserei stürmten die Spezialpolizisten das zweistöckige Gebäude, in dem sich ihre Gegner verschanzt hatten. Dessen Verteidiger jagten das Haus in die Luft.In den letzten Wochen meldeten die Sicherheitsorgane der russischen Kaukasusrepublik wiederholt Erfolge im Kampf gegen islamistische Terroristen. Erst am Montag entschärften inguschetische Geheimdienstler zwei Sprengsätze auf einer Tankstelle in Malgobek. Ende Januar töteten die Sicherheitsorgane in Nasran zwei mutmassliche Untergrundkämpfer, im Dezember töteten sie in einem Wald zwölf Partisanen. Laut Experten nutzt die Staatsmacht den Winter für eine Offensive: Frost und Schnee erschweren den Untergrundkämpfern den Aufenthalt in den Bergen. Doch der Widerstand ist ungebrochen. Auch wenn sie von staatstreuen Medien oft verschwiegen werden, sind Überfälle auf Militär und Polizei an der Tagesordnung. Videos von Massakern an russischen Soldaten kursieren per Handy, laut Russlands Geheimdienstchef Alexander Bortnikow ist im vergangenen Jahr «die Zahl terroristischer Erscheinungen in Inguschetien stark gestiegen».Erst im Herbst hatte der Kreml Murat Sjasikow, den umstrittenen Präsidenten Inguschetiens, und Innenminister Musa Medow entlassen. Bürgerrechtler hatten sie für Morde an Oppositionellen sowie für das Verschwinden von Hunderten Personen verantwortlich gemacht.Das Armenhaus RusslandsSjasikows Nachfolger, Präsident Junus-Bek Jewkurow, bemüht sich um Entspannung, unterstützt von Moskau, das Inguschetien Ende Januar 630 000 Euro Finanzhilfe zusicherte. Inguschetien gilt mit offiziell 53 Prozent Arbeitslosen als Armenhaus Russlands. Aber der Teufelskreis der Gewalt dreht sich weiter. «Unter den Untergrundkämpfern befinden sich offenbar viele Leute, die von den Sicherheitsorganen verfolgt wurden und untergetaucht sind, weil sie vom Staat keinerlei Schutz erfahren haben», sagt Timur Akijew von der Menschenrechtsorganisation «Memorial» in Nasran. Akijew vermutet, dass weniger islamistische Berufsterroristen aus dem Ausland Inguschetien unsicher machen als Veteranen des antirussischen Widerstands aus dem benachbarten Tschetschenien, aber auch Muslime aus anderen nordkaukasischen Regionen. Auch dort werden Muslime als mutmassliche Extremisten verfolgt. (ssm)>

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch