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BAG in NachverhandlungZahlt die Schweiz drauf für eine Expresslieferung der Impfstoffe?

Israel und die EU haben für die schnelle Zustellung der Vakzine den doppelten Preis bezahlt. Nun verhandelt das BAG über Liefertermine nach. Pharmafirmen lassen sich die grosse Nachfrage vergolden.

Sie vereinbart die Liefertermine für die Covid-Impfstoffe: Nora Kronig, Vizedirektorin des Bundesamts für Gesundheit.
Sie vereinbart die Liefertermine für die Covid-Impfstoffe: Nora Kronig, Vizedirektorin des Bundesamts für Gesundheit.
Foto: Peter Klaunzer (Keystone)

Der Kampf um die ersten Covid-Impfstoffe geht in die nächste Runde: Zwar hat die Schweiz bei drei Herstellern ihre Bestellungen für insgesamt 15 Millionen Dosen gemacht und die ersten Impfstoffe sind da, aber das Bundesamt für Gesundheit verhandelt nach: Es geht um die genauen Liefertermine.

«Wir arbeiten weiterhin daran, dass wir die Lieferungen so früh wie möglich bekommen», sagte Nora Kronig vergangene Woche. Die Vizedirektorin des Bundesamts für Gesundheit (BAG) leitet die Beschaffung der Vakzine. Sie weiss: Je früher eine Dose geliefert und geimpft werden kann, desto wertvoller ist sie. Denn desto eher kann sie Leben retten. Und desto schneller findet die Schweizer Bevölkerung und Wirtschaft aus dem Lockdown.

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