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Was wir lesenYvonne Adhiambo Owuor:«Der Ort, an dem die Reise endet»

Ein Roman, der einen erschaudern lässt – und nebenbei erklärt, was koloniales Erbe bedeutet.

Foto: DM

Immer wieder musste ich beim Lesen innehalten und zurückblättern zum Klappentext. Da steht es tatsächlich: Kenia, 2007.

Die Geschichte spielt in der Gegenwart. Es fiel mir schwer, das zu glauben. Die tagelangen Fussmärsche, um eine Stadt zu erreichen. Der Aberglaube, der die Protagonisten antreibt.

Ich war schon in Nairobi, dieser modernen Metropole, aber wie das so ist: Als Fremde surft man an der Oberfläche, und diese zweite Reise nun, der Stimme Yvonne Adhiambo Owuors folgend, führte mich viel tiefer in das Land.

2007 also. Ein Mann wird am helllichten Tag durch Nairobi gejagt, dann auf einer Kreuzung erschossen. Warum wurde er ermordet? Und wer sind diejenigen, die um ihn weinen?

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