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Kostenlose HygieneartikelWürden Männer menstruieren, wären Tampons längst gratis

Hygieneprodukte werden in Westschweizer Schulen bald kostenlos verteilt. Warum nur dort?

Der Bindenautomat in der école secondaire de Tavannes
Der Bindenautomat in der école secondaire de Tavannes
Foto: Guadalupe Ruiz

In einer Schule in Zürich, morgens um halb acht, es riecht nach Desinfektionsmittel, fragt eine dreizehnjährige Schülerin im Sexualkundeunterricht die Lehrerin, wieso Menstruationsprodukte eigentlich nicht gratis seien. Wie in diesem anderen Land.

In Schottland. Dort hat das Parlament im vergangenen November entschieden, Tampons und Binden kostenlos zugänglich zu machen. In Mädchentoiletten von Schulen und in Damentoiletten von öffentlichen Gebäuden wie Steuerämtern, Bibliotheken, Kreisbüros werden neben dem Klopapier auch Damenbinden aufliegen. Die Stadt New York entschied bereits 2016, dass ihre öffentlichen Uni-Toiletten mit Menstruationsprodukten ausgestattet werden. Diesen Februar folgte Paris. Und ab Juni wird in Neuseelands Schultoiletten nicht nur das WC-Papier aufgefüllt, sondern auch der Binden- und Tamponspender.

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