Zum Hauptinhalt springen

Gehässige SpardebatteWorum es in Berns grün-grünem Zwist wirklich geht

Der linke Krach ums Sparen ist mehr als ein Budgetstreit. Dahinter steckt die Entfremdung von Grüner Freier Liste und Grünem Bündnis. Es geht um das Verständnis von Macht und Verantwortung.

Zwei Grüne, zwei Welten: Franziska Teuscher (Grünes Bündnis) und Alec von Graffenried (Grüne Freie Liste) nach der Teilsanierung des Freibads Marzili im Juni 2019.
Zwei Grüne, zwei Welten: Franziska Teuscher (Grünes Bündnis) und Alec von Graffenried (Grüne Freie Liste) nach der Teilsanierung des Freibads Marzili im Juni 2019.
Foto: Nicole Philipp 

Die Frage brachte Stadtpräsident Alec von Graffenried (GFL) in Rage. Sie wurde letzte Woche an der Mitgliederversammlung seiner Partei gestellt und betraf den Streit im rot-grünen Bündnis über das Stadtberner Budget. «Wieso kommen so viele Anträge gegen die Sparmassnahmen des rot-grünen Gemeinderates von einer grünen Partei?» Mit der «grünen Partei» war das Grüne Bündnis (GB) gemeint, die links-grüne Schwesterpartei der Grünen Freien Liste (GFL). Die Buchstabenkombination «GB» kam der Fragenden aber nicht über die Lippen.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.