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Vorwürfe gegen Star-Regisseur Joss WhedonWohin mit den Tätern?

Je grösser die Zahl an übergriffigen Künstlern, desto rascher werden sie im heutigen Unterhaltungsbusiness entsorgt. Warum das eine bedenkliche Entwicklung ist.

Regisseur Joss Whedon (Mitte) am Set von «Avengers: Age of Ultron» (2015) mit Elizabeth Olsen und Jeremy Renner.
Regisseur Joss Whedon (Mitte) am Set von «Avengers: Age of Ultron» (2015) mit Elizabeth Olsen und Jeremy Renner.
Foto: Imago Images, Everett Collection

Die Liste des Grauens – sie wächst in der Unterhaltungsbranche derzeit fast täglich. Nach Shia LaBeouf, Marilyn Manson und Armie Hammer hat nun auch Joss Whedon einen Eintrag im Verzeichnis der Widerlinge bekommen.

Dem «Avengers»-Regisseur werden von der Schauspielerin Charisma Carpenter verschiedene Formen von Grausamkeit vorgeworfen, die er sich bei den Dreharbeiten zur Fernsehserie «Buffy the Vampire Slayer» geleistet haben soll – gipfelnd in ihrer Entlassung nach der Geburt ihres Kindes.

Es ist dies nur das jüngste Beispiel einer immer schneller drehenden Welle von Anschuldigungen und Enthüllungen, die mitunter ganze Länder in die Fassungslosigkeit stürzen. Gerade im sonst alles andere als puritanischen Frankreich herrscht derzeit kollektives Entsetzen darüber, was die popkulturellen Männer und Vorväter (Richard Berry, Serge Gainsbourg, Olivier Duhamel) mit ihren Kindern getrieben haben.

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