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Schweizer spielten zu naiv

Die Wut der Schweizer richtet sich primär gegen den schwachen Schiedsrichter. Doch war auch die Leistung nicht mehr gleich reif wie gegen Spanien, findet Redaktion Tamedia-Redaktor Sascha Rhyner.

Um es kurz zu machen. Die Schweizer Naivität ist an vier Punkten festzumachen:

1. Die Naivität gegenüber de Schiedsrichter Als der Schiedsrichter nach nicht einmal zwei Minuten Humberto Suazo für nichts verwarnte, sollten die Alarmglocken läuten. Spätestens nach der gelben Karte gegen Blaise Nkufo für noch weniger, war es klar. Der saudische Schiedsrichter Khalil Al Ghamdi hatte die Karten so locker wie ein Revolverheld seinen Colt. Und die Foulpfiffe gab es auch à discrétion. Nicht einseitig, sondern auf beide Seiten. Die Chilenen nutzten dies gekonnt und fielen immer wieder hin auf dem unebenen Rasen im Nelson-Mandela-Bay-Stadion. Und die Schweizer? Sie nervten sich mit jedem Foulpfiff mehr über den Unparteiischen.

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