«Er hat meinen WM-Traum zerstört»

Das Comeback von Valon Behrami in der Nati dauerte nur 30 Minuten, dann musste er nach einer roten Karte vorzeitig vom Feld. Er stellte sich danach den Journalisten.

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Valon Behrami, wie haben Sie die Szene mit der roten Karte gesehen? Ich versuche den Ball abzudecken. Ich will ihn nicht verletzen, sondern nur den Ball schützen. Es ist unglaublich. Ich habe ihn schon mit der Hand berührt, aber am hier (deutet auf den Hals). Und er hält sich das Gesicht und fällt um, als hätte ihn etwas Starken getroffen. Er ist ein Schauspieler.

Das war nicht das, was Sie sich nach der Verletzung erhofft hatten... Die WM war mein Traum, eine grosse Sache. Dann macht der Schiedsrichter so etwas. Er hat meine WM zerstört. Das widert mich an. Er hat sie für mich und die Mannschaft zerstört.

Was haben Sie Ihren Teamkollegen gesagt? Ich übernehme die Verantwortung. Ich habe mich bei der Mannschaft entschuldigt, aber der Trainer sagte mir, ich müsse mich nicht entschuldigen.

Ottmar Hitzfeld sagte zum Thema Schiedsrichter: «Es gibt solche, die sollen Fussball pfeifen, und solche, die am Strand pfeifen sollen.» Fussball ist ein physisches Spiel. Aber das war heute nicht möglich. Er zeigte schon früh Blaise (Nkufo) die gelbe Karte – für Nichts. Wenn einer das ganze Jahr in Saudiarabien pfeift und dann an die WM kommt. Das ist eben schon etwas anderes.

DerBund.ch/Newsnet

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