Werner läuft wieder

Vom Dach gestürzt, querschnittsgelähmt und nun zurück auf den Beinen: Werner Witschi erlebt dank der Erfindung von Zürcher Studenten ein kleines Wunder.

«Es war toll, als ich meiner Frau wieder in die Augen schauen konnte»: Werner Witschi geht dank Zürcher Studenten.

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Seit drei Jahren sitzt Werner Witschi im Rollstuhl. Durch einen Arbeitsunfall verlor er jegliches Gespür für seine Beine und die Fähigkeit zu laufen – bis vor ein paar Monaten. An der «Handicap»-Messe in Luzern kam der Berner mit einem jungen Team von Zürcher ETH-Studenten in Kontakt. Die angehenden Forscher aus den Fachrichtungen Maschinenbau, Elektrotechnik und Gesundheitswissenschaften suchten Probanden für ihr Exoskelett – und fanden Werner. (Sehen Sie im Video, wie er wieder gehen kann.)

Als Exoskelett bezeichnet man einen Laufroboter, der sich vom Aufbau an der Struktur des menschlichen Körpers orientiert. Damit sollen Querschnittsgelähmte wieder laufen lernen.

Internationaler Prothesen-Wettkampf

Wie gut das Zürcher Exoskelett im internationalen Vergleich abschneidet, zeigt sich am Samstag. Dann findet der Cybathlon, ein Technologie-Wettkampf, in Kloten (ZH) statt. Bewegungsforscher, Physiker und Techniker aus aller Welt kommen dafür in die Schweiz. Im Mittelpunkt des Wettstreits stehen neben Exoskeletten auch Roboterhände, Beinprothesen und hoch entwickelte Rollstühle. (Tages-Anzeiger)

Erstellt: 07.10.2016, 15:50 Uhr

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