So schön kann die Rückkehr zur Erde sein

Nach sechs Monaten auf der ISS: In dichtem Nebel landete ein Astronauten-Trio in der Steppe Kasachstans. Zurück auf der Erde, wurden die drei zuerst in Lehnstühle gesetzt.

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Zwei Russen und ein Amerikaner sind nach ihrem fast sechs Monate langen Einsatz auf der Internationalen Raumstation (ISS) wieder auf der Erde angekommen. In dichtem Nebel landete das Trio mit einer Sojus-Kapsel in der Steppe Kasachstans, wie die russische Einsatzzentrale mitteilte.

Bei den drei Astronauten handelt es sich um den Russen Alexander Samokutjajew, seine Landsfrau Jelena Serowa und ihren Nasa-Kollegen Barry Wilmore. Sie waren am 26. September zur ISS aufgebrochen.

Serowa lächelte breit

Die Sojus-Kapsel landete aufrecht in einer entlegenen Gegend südöstlich der kasachischen Stadt Dscheskasgan. Trotz schlechter Sicht konnten Bergungskräfte die drei Astronauten innerhalb einer halben Stunde aus dem Raumschiff herausziehen. Um sie wieder an die Erdanziehung zu gewöhnen, wurden sie zunächst in Lehnstühle gesetzt. Anschliessend sollten erste medizinische Tests durchgeführt werden.

Alle drei schienen in einem guten Gesundheitszustand zu sein. Serowa lächelte breit, als sie in den Stuhl gesetzt wurde, obwohl um sie herum Temperaturen unter dem Gefrierpunkt herrschten.

Drei andere Astronauten bleiben an Bord der ISS, auf der im vergangenen Jahr auch der Deutsche Alexander Gerst gearbeitet hatte. Sie werden am 27. März drei neue Kollegen im All bekommen. Zwei davon, Scott Kelly und Michail Kornienko, sollen für ein ganzes Jahr auf der Raumstation bleiben.

bru/AP

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