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Neue Rezepte gegen den Ansturm der Pendler

Weltweit kämpfen Metropolen gegen den Ansturm zu Stosszeiten. Wie lässt sich der Verkehrsinfarkt verhindern? Sydney erwägt nun eine ungewöhnliche Massnahme – so wie auch andere Megacitys erfinderisch sein mussten.

Eintritt für das Stadtzentrum von London: Um die Autos in der Mautzone erfassen zu können, ...
Eintritt für das Stadtzentrum von London: Um die Autos in der Mautzone erfassen zu können, ...
AFP
... sind bis 2003 mehr als 200 Hightech-Kameras installiert worden, die mithilfe von Computerprogrammen im Datenzentrum die Autokennzeichen herauslesen.
... sind bis 2003 mehr als 200 Hightech-Kameras installiert worden, die mithilfe von Computerprogrammen im Datenzentrum die Autokennzeichen herauslesen.
AFP
Kein Durchkommen mehr: Verhältnisse wie in der chinesischen Grossstadt Chongqing wollte man in Guangzhou um jeden Preis vermeiden.
Kein Durchkommen mehr: Verhältnisse wie in der chinesischen Grossstadt Chongqing wollte man in Guangzhou um jeden Preis vermeiden.
Keystone
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Blickt man am Morgen aus einem Hochhaus in die Strassen im Zentrum von Sydney hinab, kann man zuweilen kaum den Teer erkennen. Auto an Auto reiht sich in der Metropole; der Stau gehört zum Arbeitstag wie der Kaffee. Dabei wären in Zügen, S-Bahnen und Trams noch Sitze frei, um den Verkehr zu entlasten. Nun hat Nick Greiner, Ex-Regierungschef des Bundesstaats New South Wales und heute zuständig für das Management des Infrastrukturbereichs, die Öffentlichkeit mit einem simplen Vorschlag verblüfft: Bis 7 Uhr morgens, so berichtete der Sender Sky News, sollen alle Pendler einfach umsonst per Zug nach Sydney kommen.

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