ABO+

«Man kriegt erst mal kalte Füsse»

Der Biophysik-Professor Henning Stahlberg hat beim Schweizer Nobelpreisträger Jacques Dubochet doktoriert. Der habe eine schroffe Art, aber einen goldenen Kern.

Die Studenten der Uni Lausanne applaudieren Jacques Dubochet. Er erhielt neben zwei anderen den Nobelpreis für Chemie. Foto: Fabrice Coffrini (AFP)

Die Studenten der Uni Lausanne applaudieren Jacques Dubochet. Er erhielt neben zwei anderen den Nobelpreis für Chemie. Foto: Fabrice Coffrini (AFP)

Nik Walter@sciencenik

Sie haben bei Jacques Dubochet ­doktoriert. ­Mehrmals sind Sie mit ihm und dem ganzen Team in dieser Zeit in die Berge gefahren.
Ja, ein- bis zweimal pro Jahr gingen wir alle zusammen wandern. Wir haben dann etwa im Hôtel du Weisshorn auf 2300 Metern Höhe übernachtet für ein paar Tage und von dort Tagesausflüge unternommen. Am Vormittag gab es jeweils Seminare von neun bis zwölf Uhr, nachmittags gingen wir wandern, und abends gab es nochmals ein Seminar. Bei den Wanderungen hatte Jacques immer ein langes Seil um sich geschlungen, über Schulter und Hüften, zur Sicherheit, wenn irgendetwas passiert. Wir sind steil gewandert, richtig hoch.

Diese Inhalte sind für unsere Abonnenten. Sie haben noch keinen Zugang?

Erhalten Sie unlimitierten Zugriff auf alle Inhalte:

  • Exklusive Hintergrundreportagen
  • Regionale News und Berichte
  • Tolle Angebote für Kultur- und Freizeitangebote

Abonnieren Sie jetzt