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Es lebe die Favela!

Rio de Janeiro wertet mit Blick auf die Fussball-WM und die Olympischen Spiele Armenviertel auf. Die ETH Zürich will sich diese Erfahrungen für den Städtebau zu Nutze machen.

In den 60er-Jahren liess die Regierung Normhäuser ausserhalb der Stadtmitte aufstellen. In diesen Städten wurden die sozialen Netze durchbrochen und es herrschte kaum Leben.
In den 60er-Jahren liess die Regierung Normhäuser ausserhalb der Stadtmitte aufstellen. In diesen Städten wurden die sozialen Netze durchbrochen und es herrschte kaum Leben.
ETH Zürich
Mittlerweilen wurden in der Cidade de Deus öffentliche Plätze eingerichtet ... (Archivbild März 2011)
Mittlerweilen wurden in der Cidade de Deus öffentliche Plätze eingerichtet ... (Archivbild März 2011)
Reuters
Die Cidade de Deus galt als eine der gefährlichsten Städte, seit drei Jahren ist sie dank dem Einsatz von Militäreinheiten befriedet. Die Regierung Rios will nun weitere Favelas auf diese Weise pazifizieren. (Archivbild Mai 2012)
Die Cidade de Deus galt als eine der gefährlichsten Städte, seit drei Jahren ist sie dank dem Einsatz von Militäreinheiten befriedet. Die Regierung Rios will nun weitere Favelas auf diese Weise pazifizieren. (Archivbild Mai 2012)
Keystone
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Jenaro da Silva sitzt entspannt auf der Holzbank vor seiner Garage. Vor ihm Hanteln, ein Hometrainer und ein ganzer Park von Geräten für das Krafttraining. «Für meine Hausnachbarn, gratis», sagt er. In der Garage steht frisch poliert ein schwarzer Toyota. Der durchtrainierte Mann ist Inspektor bei der Zivilpolizei. Wir treffen ihn zufällig auf einem Spaziergang mit dem ETH-Architekten Rainer Hehl durch Cidade de Deus, die Stadt Gottes, von der man sagt, der Name hätte den Menschen Hoffnung machen sollen.

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