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Ein Forscher weckt Träume

Trägt er zu dick auf? Thomas McGuire vom US-Konzern Lockheed will den kompakten Kernfusionsreaktor erfunden haben – nutzbar in 10 Jahren. Was ein Lausanner Fusions-Forscher dazu sagt.

Der Reaktor soll klein genug sein, um auf einen Lastwagen zu passen: Tom McGuire steht neben dem Kernfusionsexperiment in seinem Labor bei den Skunk Works in Palmdale, Kalifornien. (15. Oktober 2014)
Der Reaktor soll klein genug sein, um auf einen Lastwagen zu passen: Tom McGuire steht neben dem Kernfusionsexperiment in seinem Labor bei den Skunk Works in Palmdale, Kalifornien. (15. Oktober 2014)
Lockheed Martin/Handout, Reuters
Sind wichtig, um das Plasma im Reaktor zu halten: Magnetspiralen im Reaktorexperiment. (15. Oktober 2014)
Sind wichtig, um das Plasma im Reaktor zu halten: Magnetspiralen im Reaktorexperiment. (15. Oktober 2014)
Lockheed Martin/Handout, Reuters
Ein Plasmaentlader im Reaktorexperiment von Lockheed Martin.
Ein Plasmaentlader im Reaktorexperiment von Lockheed Martin.
Lockheed Martin/Handout, Reuters
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Davon träumt die Menschheit – oder zumindest bis anhin die Forschergemeinde – seit Jahrzehnten: von einer Energiequelle, die unerschöpflich und sauber ist. Die Lösung: der Fusionsreaktor. Geforscht wird fleissig, verschlungen werden dabei Milliarden – allein die Resultate fielen bis jetzt ernüchternd aus. Vielleicht nicht für die Professoren und Doktoren, die sich mit kleinen Schritten zufriedengeben müssen. Der Allgemeinheit wird allenthalben versichert, bis frühestens 2050 sei mit brauchbaren Resultaten zu rechnen, sprich mit einem Energielieferanten, der seinen Namen verdient hat. Aber was ist schon 2050?

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