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Ein Flugzeug wie eine Droge

Der Blériot XI wirkt neben den Fliegerformationen an der Flugschau Air14 zerbrechlich. Ein Pilot erklärt die Faszination der Maschine, die für abenteuerliche Premieren verantwortlich ist.

Hat das Flugzeug zerlegt in einer Scheune gefunden: Blériot-Pilot Mikael Carlson kümmert sich leidenschaftlich um sein legendäres Flugzeug. (Video: Anja Metzger)

Sie sind schnell, wendig und donnern – die Jets, die an der Air14 in Payerne die Massen zum Staunen bringen. Die Technik und die waghalsigen Manöver faszinieren. Still, langsam und bescheiden hebt indes jenes Flugzeug ab, welches die meisten Rekorde des gesamten Aufgebots des Flugmeetings auf sich vereint. Nahezu zerbrechlich wirkt er – kaum 100 Meter über dem Boden: Der Blériot XI ist eine Legende der Luftfahrt. An seinem Steuerknüppel sitzt der Schwede Mikael Carlson. Er hat in den 1980er-Jahren das Flugzeug aus der Anfangszeit der Aviatik «gefunden»: In Stücke zerlegt in einer Scheune. Der Boeing 737-Kapitän investierte zahlreiche Arbeitsstunden und machte den «Urvogel» wieder flügge.

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