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Die Wahrheit über die Kondensstreifen

Versprühen Flugzeuge gezielt Chemikalien, um das Klima zu beeinflussen? Ein Schweizer Filmemacher ging der Theorie nach.

Die Kondensstreifen von Düsenflugzeugen bestehen tatsächlich nicht nur aus Wasser – dafür verantwortlich ist aber nicht die Regierung.
Die Kondensstreifen von Düsenflugzeugen bestehen tatsächlich nicht nur aus Wasser – dafür verantwortlich ist aber nicht die Regierung.
Markus A. Jegerlehner, Keystone
Seit Mitte der Neunzigerjahre ranken sich abenteuerliche Theorien um die Streifen am Himmel: Aluminium oder Barium würde gezielt ausgebracht.
Seit Mitte der Neunzigerjahre ranken sich abenteuerliche Theorien um die Streifen am Himmel: Aluminium oder Barium würde gezielt ausgebracht.
David Gray, Reuters
Die Abgase des wachsenden Flugverkehrs führen zu einem unbeabsichtigten «Klimaexperiment». «Zirren» und langlebige Kondensstreifen vermindern die langwellige Abstrahlung von Wärme in den Weltraum.
Die Abgase des wachsenden Flugverkehrs führen zu einem unbeabsichtigten «Klimaexperiment». «Zirren» und langlebige Kondensstreifen vermindern die langwellige Abstrahlung von Wärme in den Weltraum.
Philippe Wojazer, Reuters
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Die Meinung im Publikum schien an der Vorpremiere in Bern bereits gemacht: Der Film «Overcast» handelt von den sogenannten Chemtrails, den Spuren von Chemikalien, die Flugzeuge bewusst in die Atmosphäre sprühen sollen – für militärische Experimente oder gegen den Klimawandel. Seit Mitte der Neunzigerjahre ranken sich abenteuerliche Theorien um die Streifen am Himmel, die nicht nur auf kondensierte Flugzeugabgase zurückzuführen seien. Aluminium oder Barium würde gezielt ausgebracht. Damit hielten sich diese sichtbaren Chemikalienspuren gegenüber normalen Kondensstreifen viel länger in der Atmosphäre, und sie würden sich flächig ausbreiten.

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