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Der Zug von morgen fährt ohne Lokführer

Die autonome Bahn ist in der Schweiz näher, als Reisende ahnen. Der Betrieb dürfte flüssiger werden. Bloss: Wer hilft künftig bei Pannen?

Beruf mit trüben Perspektiven: Ein Lokführer fährt durchs Tessin.

Beruf mit trüben Perspektiven: Ein Lokführer fährt durchs Tessin.

(Bild: Keystone Carlo Reguzzi)

Walter Jäggi@tagesanzeiger

Ein Computerproblem legte den Zugverkehr in der Schweiz gestern Morgen zwar teilweise lahm, trotzdem sind Experten überzeugt, dass sich der Schienenverkehr für eine Automatisierung bestens eignet: Fixe Fahrwege, Signale, Fernüberwachung und Zeitplanung bieten bessere Voraussetzungen als das Chaos des individualisierten Strassenverkehrs. Noch sitzt in jedem Führerstand ein Lokomotivführer oder eine Lokomotivführerin. Die übrige Infrastruktur wie Gleise, Weichen, Signale und Bahnhöfe wird aber bereits automatisch betrieben.

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