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«Das Leben war wundervoll zu mir»

Jacques Dubochet erhält am Sonntag den Nobelpreis. Er spricht über seine Komplexe in der Jugend, die Freud’sche Psychoanalyse und die Fehler der Forschungspolitik.

«Die Wissenschaft war meine Fluchtburg, in die ich mich zurückzog», sagt Jacques Dubochet. Foto: Laurent Gillieron (Keystone)

«Die Wissenschaft war meine Fluchtburg, in die ich mich zurückzog», sagt Jacques Dubochet. Foto: Laurent Gillieron (Keystone)

Sie erhalten am Wochenende den Nobelpreis. Wie fühlen Sie sich?
Wir freuen uns sehr.

Sind Sie nervös?
Gar nicht. Man wird so gut betreut von den Schweden, es gibt in Stockholm eigens eine Person, die nur für uns zuständig ist. Für den traditionellen Besuch bei König Carl Gustaf werden wir sogar ausgerüstet, weil dabei eine spezielle Kleiderordnung herrscht. Bei mir geht das noch, aber für meine Frau und meine Tochter ist das Problem schon viel dramatischer. Sie müssen lange Abendkleider und komplizierte Schuhe anziehen. Das sind wir von zu Hause nicht gewohnt, wir tragen eher leger.

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