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China will zum Mond fliegen

Seit über 20 Jahren arbeitet das bevölkerungsreichste Land der Erde am eigenen Raumfahrtprogramm. Nun will China nächstes Jahr in einem ersten Schritt eine unbemannte Sonde zum Mond senden.

China will der Welt beweisen, dass das Land auch technisch zu den Supermächten gehört: Das Raumschiff Shenzhou 9 beim Start mittels einer Trägerrakete von der Weltraumbasis Jiuquan aus. (16. Juni 2012)
China will der Welt beweisen, dass das Land auch technisch zu den Supermächten gehört: Das Raumschiff Shenzhou 9 beim Start mittels einer Trägerrakete von der Weltraumbasis Jiuquan aus. (16. Juni 2012)
AFP

China will im Jahr 2013 erstmals eine unbemannte Raumsonde auf den Mond schicken. Das Erkundungsfahrzeug soll in der zweiten Jahreshälfte auf dem Erdtrabanten landen, die Mondoberfläche untersuchen und dann zur Erde zurückkehren, wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete.

Die Mission «Chang'e 3» ist wie die beiden ersten chinesischen Mondmissionen 2007 und 2010 nach einer chinesischen Mondgöttin benannt. Langfristig plant China auch eine bemannte Mission.

Bis 2020 eigene Raumstation

China hatte 1990 mit seinem Programm zur bemannten Raumfahrt begonnen. Die Führung in Peking will damit den Beweis erbringen, dass das Land auch technisch in den Kreis der Supermächte aufgestiegen ist. 2003 gelang es der Volksrepublik als weltweit dritter Nation nach den USA und der früheren Sowjetunion, einen Menschen ins All zu schicken. Fünf Jahre später folgte der erste Weltraumspaziergang. Bis zum Jahr 2020 plant die Volksrepublik zudem den Aufbau einer eigenen Raumstation.

SDA/mw

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