Zum Hauptinhalt springen

Auftauchen der falschen Gen-Kartoffel geklärt

Vor einigen Tagen war in Schweden eine nicht zugelassene Amadea-Pflanze entdeckt worden. Der dafür verantwortliche BASF-Konzern weiss jetzt, wie das passieren konnte.

Pflanztöpfe beider Sorten hätten «zeitweise» gemeinsam in Räumen gestanden – so sei es zur Verwechslung gekommen: Ein Bauer auf seiner zugelassenen Amflora-Ernte.
Pflanztöpfe beider Sorten hätten «zeitweise» gemeinsam in Räumen gestanden – so sei es zur Verwechslung gekommen: Ein Bauer auf seiner zugelassenen Amflora-Ernte.

Der BASF-Konzern hat die Ursache für die Vermischung der beiden Gen-Kartoffelsorten Amflora und Amadea gefunden. Pflanztöpfe mit beiden Sorten hätten «zeitweise» gemeinsam in Räumen der BASF-Tochter Plant Science gestanden, erklärte Geschäftsführer Peter Eckes am Freitag. Dort sei es zur Verwechslung gekommen. «Wir bedauern diesen Vorfall sehr.» Plant Science werde die «Produktionssysteme» der beiden Gen-Kartoffelsorten künftig «noch klarer» trennen.

Auf einem BASF-Feld in Schweden mit Amflora-Pflanzen waren Anfang September auch noch nicht zugelassene Amadea-Pflanzen entdeckt worden - sie blühen in einer anderen Farbe. Keine Amadea-Kartoffeln seien in die Weiterverarbeitung gelangt, versicherte Plant Science. Die von der Vermischung betroffene Ernte der Amflora in Schweden, rund 16 Hektar, werde nun «entsorgt».

Die Genkartoffel Amflora ist zur Stärkegewinnung für die Industrie bestimmt. Neben Schweden wird sie in Deutschland und Tschechien zu Forschungszwecken angebaut. Das Land Mecklenburg-Vorpommern, wo das einzige Amflora-Versuchsfeld in Deutschland liegt, hatte die Vermarktung der Genkartoffel wegen des Vorfalls in Schweden gestoppt.

AFP/ske

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch