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Wie lässt sich die Kollision mit einem Asteroiden verhindern?

Asteroiden, die sich der Erde nähern, müssen zerstört werden. Um zu wissen, wie ein gesprengter Asteroid reagiert, startet die ESA einen Versuch.

Potenzielle Gefahr für die Erde: Die Visualisierung eines Asteroideneinschlags. Bild: ESA
Potenzielle Gefahr für die Erde: Die Visualisierung eines Asteroideneinschlags. Bild: ESA

Zur Abwehr von Asteroiden auf Kollisionskurs mit der Erde plant die Europäische Weltraumorganisation (ESA) ein neues Programm. Von Oktober 2020 an solle eine Sonde zu den Didymos-Zwillings-Asteroiden fliegen, teilte die ESA mit.

Die Sonde wird den Mond des Asteroiden – Didymoon – mit verschiedenen Mitteln genau ausmessen. Auch die Beschaffenheit des Mondes soll bekannt werden. Es soll sogar eine Sonde auf dem Mond landen. Es wäre erst die zweite Landung auf einem Asteroiden, nachdem der Raumsonde Rosetta letztes Jahr das Kunststück erstmals gelungen ist.

Eine Visualisierung der Sonde in der Nähe der beiden Didymos-Asteroiden. Bild: ESA
Eine Visualisierung der Sonde in der Nähe der beiden Didymos-Asteroiden. Bild: ESA

Die beiden Kleinplaneten Didymos kommen im Jahr 2022 bis auf elf Millionen Kilometer an die Erde heran, das ist laut ESA «vergleichsweise nahe». Im selben Jahr soll deshalb die von der US-Raumfahrtbehörde Nasa gesteuerte sogenannte Dart-Sonde auf Didymoon einschlagen.

Die zuvor gesammelten Informationen sollen zum Gelingen der Mission beitragen. Die ESA wird die von der Nasa gesteuerte Sonde beobachten. Dadurch erhofft sie sich Erkenntnisse, wie der zerstörte Asteroid auf die Kräfte der Sonde reagiert. So sollen Grundlagen für die weitere Planung von Abwehrstrategien entwickelt werden können.

SDA/rar

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