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Weshalb der Hallimasch im Dunkeln leuchtet

Wissenschaftler suchen nach der Struktur des Moleküls Luciferin, das Pilze zum Leuchten bringt. Ihre Erkenntnisse könnten helfen, tödliche Pilzerkrankungen zu bekämpfen.

Atlant Bieri

Sie sind wohl die extravagantesten Sonderlinge unserer Wälder: die Leuchtpilze. Vom Eierschwamm oder vom Bovist unterscheiden sie sich dadurch, dass sie sowohl während des Tages als auch in der Nacht ein grünliches Licht von sich geben. Dieses Kunststück gelingt ihnen, weil ihre Zellen einen Stoff namens Luciferin enthalten. Seine chemische Struktur versuchen Wissenschaftler schon seit Jahren zu entschlüsseln. Wenn es ihnen gelingt, bricht ein neues Zeitalter in der Erforschung tödlicher Pilzerkrankungen an.

Von Natur aus leuchten weltweit nur ein paar Dutzend von insgesamt etwa 100'000 Pilzarten. Ein Schweizer Vertreter ist der Hallimasch. Das Licht entsteht durch eine chemische Reaktion in den Zellen, dabei reagiert Luciferin mit Sauerstoff und gibt ein Lichtteilchen ab, ein sogenanntes Photon.

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