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Visionär für eine gerechtere Landwirtschaft

Der Pflanzenbiotechnologe will Mais- und Hirsepflanzen dazu bringen, dass sie sich asexuell ­vermehren. Profitieren sollen in erster Linie afrikanische Bauern.

«Ich habe das Gefühl, es funktioniert.» Ueli Grossniklaus im Botanischen Garten der Uni Zürich. Foto: Urs Jaudas
«Ich habe das Gefühl, es funktioniert.» Ueli Grossniklaus im Botanischen Garten der Uni Zürich. Foto: Urs Jaudas

Da stehen sie also, die Pflänzchen, die dereinst die Landwirtschaft revolutionieren sollen. Vier Töpfe mit Sorghum-Hirse, ein paar Dutzend Minimaispflanzen, zusammengepfercht in einem feucht-warmen Gewächshaus im Botanischen Garten an der Uni Zürich. Mittendrin sitzt schwitzend Ueli Grossniklaus, Direktor des ­Instituts für Pflanzenbiologie und geistiger Vater des Projekts, auf einem Hocker, er überlegt kurz und sagt in ruhigem Berndeutsch: «Ich habe das Gefühl, es funktioniert.»

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