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UNO-Klimapolitik wird zum Wunschprogramm

Der in Genf beschlossene Verhandlungstext für einen neuen Klimavertrag in Paris umfasst mehr als 85 Seiten.

Zufriedenstellendes Ergebnis: Christiana Figueres, Chefin des UNO-Klimasekretariats sieht die Klimaverhandlungen positiv.
Zufriedenstellendes Ergebnis: Christiana Figueres, Chefin des UNO-Klimasekretariats sieht die Klimaverhandlungen positiv.
Keystone

«Wir haben nun einen offiziellen Verhandlungstext, in dem die Sichtweisen aller Vertragsstaaten enthalten sind», sagt Christiana Figueres. Die Chefin des UNO-Klimasekretariats wertet das gestrige Ergebnis der Genfer Klimaverhandlungen dieser Woche positiv.

Die Grundlage zu diesem Verhandlungstext wurde an der Klimakonferenz von Lima im letzten Dezember gelegt. Das Dokument war knapp 40 Seiten lang und enthielt die wichtigen Elemente, die es für den nächsten Klimavertrag braucht. Die neue Vereinbarung soll im Dezember dieses Jahres an der Klimakonferenz in Paris möglichst von allen rund 190 Vertragsstaaten unterschrieben werden. Sie soll regeln, welchen Beitrag Industriestaaten, Schwellen- und Entwicklungsländer für die Zeit nach 2020 für den internationalen Klimaschutz leisten sollen. Aus diesem Grundlagendokument ist nun in Genf der offizielle Verhandlungstext geworden. Allerdings sind nun alle Wünsche der Staaten berücksichtigt, und das ­Papier ist dadurch über 85 Seiten lang. Die Optionen zu vielen Paragrafen haben sich zudem vervielfacht.

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