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«Too connected to fail»

Zwei ETH-Physiker untersuchten, wer die Weltwirtschaft kontrolliert und sind auf erhebliche Machtballungen gestossen. Auch 20 Schweizer Player befinden sich im Zentrum der Finanzwelt.

James Glattfelder (l.) und Stefan Battiston (r.) mit ihrem Modell der kontrollstärksten Firmen. (Bild: Dominique Meienberg)
James Glattfelder (l.) und Stefan Battiston (r.) mit ihrem Modell der kontrollstärksten Firmen. (Bild: Dominique Meienberg)

Laut Ihrer Forschung kontrollieren einige wenige Firmen die Weltwirtschaft. Wie soll das gehen?

Glattfelder: Wir haben aufgezeigt, dass 737 Firmen rund 80 Prozent des Marktes kontrollieren. Eine hoch vernetzte Kerngruppe von 147 Firmen kontrolliert allein sogar fast 40 Prozent. Das kleine Netzwerk besteht fast nur aus britischen und amerikanischen Banken und Finanzfirmen. Diese Erkenntnis hat uns überrascht. Im angelsächsischen Kapitalismus sollte eigentlich Besitzdemokratie herrschen. Tritt man aber einen Schritt zurück, sieht man, dass alle Fäden in sehr wenigen Händen enden.

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