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Sand und Eis im hohen Norden

Die Eis- und Sandablagerungen in der nördlichen Polarregion des Mars sind bis zu 3000 Meter dick. Forscher gehen davon aus, dass die Schichtung eine Folge ausgedehnter Klimaschwankungen ist.

Am rechten Bildrand liegen die jüngsten Ablagerungen, links die ältesten. Dazwischen sind 700 Höhenmeter Klimageschichte des Mars.
Am rechten Bildrand liegen die jüngsten Ablagerungen, links die ältesten. Dazwischen sind 700 Höhenmeter Klimageschichte des Mars.
NASA/JPL

Die Aufnahme kommt von der Kamera HiRISE an Bord der Sonde Mars Reconnaissance Orbiter. Speziell an der Aufnahme sei, erklärten Experten der University of Arizona diese Woche, dass sich die Eis- und Sandschichten abwechseln würden. Wie lange die einzelnen Ablagerungsprozesse gedauert haben, ist allerdings nicht bekannt. Die Sandablagerungen waren früher wahrscheinlich Dünenfelder, die im Laufe der Zeit mit Eis zugedeckt worden sind.

Seit März 2006 liefert HiRISE (High Resolution Imaging Science Experiment) gestochen scharfe Aufnahmen (1,3 Meter pro Pixel) von der Marsoberfläche. Die dargestellten Farben sind Falschfarben, die Schlüsse über die Geologie der Marsoberfläche zulassen. Forscher sind vor allem an Stereoaufnahmen interessiert, mit Hilfe derer sie die Topografie auf 25 Zentimeter genau rekonstruieren können. Mehrere Orte werden zudem vom Mars Reconnaissance Orbiter mehrmals überflogen und abgelichtet. Die jahreszeitlichen Veränderungen auf der Oberfläche und auch Wanderbewegungen von Sanddünen sollen so dokumentiert werden.

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